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Entwicklung des Projekts

Aktueller Projektstand 10. März 2017

Aus den Kirchenpflegen Dietlikon und Wangen-Brüttisellen

Stand Projekt KirchgemeindePlus Hardwald

Im November 2015 unterzeichneten die reformierten Kirchgemeinden Wallisellen, Dietlikon, Wangen-Brüttisellen, Bassersdorf-Nürensdorf, Kloten und Opfikon ein gemeinsames Memorandum. In dessen Rahmen wurde untersucht, ob und wie die beteiligten Kirchgemeinden zusammenwachsen könnten. Dies auf der Grundlage des Projektes der Landeskirche KirchgemeindePlus.

In den vergangenen rund 14 Monaten hat eine rund 40-köpfikge Projektorganisation alle Grundlagen und Informationen zusammengetragen, damit sich die sechs beteiligten Kirchgemeinden mit dem Thema „Zusammenwachsen“ befassen können. Beteiligt daran waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pfarrpersonen sowie Mitglieder der Behörden.

An diversen Sitzungen, Workshops und in Arbeitsgruppen wurde intensiv diskutiert und an Lösungen gearbeitet, wie die Kirchgemeinden um den Hardwald zusammenwachsen könnten. Synergiepotentiale in verschiedenen Bereichen, Auswirkungen auf den kirchlichen Betrieb und viele weitere Themen wurden vertieft untersucht. Und natürlich musste der Grundtenor „die Kirche bleibt in den Kirchgemeinden“ immer erfüllt werden.

Anfangs Dezember 2016 nun lag der rund 50-seitige Schlussbericht vor. Dieser Schlussbericht wurde im Rahmen einer Vernehmlassung in den einzelnen Kirchgemeinden intensiv besprochen. Die einzelnen Behörden mussten für ihre Kirchgemeinde beschliessen, wie sie weitergehen möchten.

     Die drei Kirchgemeinden Kloten, Opfikon und Wallisellen werden das Projekt in den nächsten Monaten zusammen vertiefen mit dem Ziel mittelfristig eng zusammenzuwachsen. In welcher Form dies geschehen soll, wurde noch nicht endgültig entschieden.

     Die Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf wird sich Richtung den Kirchgemeinden Lindau und Brütten entwickeln und wird nicht weiter in der Projektorganisation Hardwald dabei sein.

     Das gleiche gilt für die Kirchgemeinden Wangen-Brüttisellen und Dietlikon, welche möglichen Zusammenarbeitsformen für sich suchen werden.

Die in den vergangenen Monaten erarbeiteten Grundlagen brachten viele positive Erkenntnisse. Auf diesen können alle sechs Kirchgemeinden in ihrer künftigen Arbeit zurückgreifen.


Generelle Informationen zum Projekt KG+ finden Sie unter www.kirchgemeindeplus.ch.

Für weitere Infos zu KG+ aus unseren Kirchgemeinden stehen Ihnen die Präsidenten der Kirchgemeinden Dietlikon und Wangen – Brüttisellen, Thomas Rutz und Christina Beck, zur Verfügung.

Reformierte Kirchenpflegen

Dietlikon und Wangen-Brüttisellen

Auszug aus dem Protokoll vom 15. Juni 2016

4. Mitteilungen/Informationen zu Projekt KG+

Die Mitteilungen bestehen im Wesentlichen aus der Präsentation, welche an den Juni- Kirchgemeinde-versammlungen aller beteiligten Projektgemeinden vorgestellt wird.

Die Kirchgemeinden Bassersdorf-Nürensdorf, Dietlikon, Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen nehmen an diesem Projekt teil.

Das gemeinsame Memorandum wird von TR vorgelesen. Dieses Memorandum hält fest, auf welcher Basis die Abklärungen für eine Zusammenarbeit erfolgen.

Die Voraussetzung für das Projekt Kirchgemeinde-Hardwald ist demnach ein Dach-Zusammenschluss, mit weitgehender Autonomie der beteiligten Kirchgemeinden.

Die jetzt erarbeiteten Grundlagen dienen dazu, jede Art der Zusammenarbeit – auch eine Fusion – zu prüfen.

Aus der Versammlung wird moniert, dass Strukturen lediglich dienen, und nicht zum Chef werden sollen. Moni Müller bekräftigt dies und erwähnt auch, dass die Kirche in der Lage sein sollte, ein Zusammenschluss – sei es auch ein Fusion – zu entwickeln, der kirchengerecht ist, auch wenn er dazu von den allgemeingültigen Fusionsdrehbüchern abweicht.

Im Grundsatz wird begrüßt, dass Dietlikon bereits am agieren ist, damit die Zeit gut genutzt werden kann.

Auch werden Ängste vor der unvorstellbaren Größe einer Fusion aller heute an der Abklärung beteiligten Kirch-gemeinden geäußert. Für Präsident Rutz ist eine Fusion dieser Größe persönlich auch nicht vorstellbar, da es sich um etwas handelt, was nicht gewachsen ist. Er kann sich aber eine Zusammenarbeit vorstellen, eine Kooperation. Handlungs-bedarf besteht, denn in Zukunft werden einzelne Kirchgemeinden nicht mehr alleine existieren können, sollten verschiedene Finanzszenarien eintreffen und der Mitglieder-schwund so weitergehen. Es gibt aber große Unterschiede innerhalb den einzelnen beteiligten Kirchgemeinden, nur schon was die Finanzen betrifft.

Die große Herausforderung ist es, die Menschen in der Kirche zu behalten, ihnen die Heimat nicht zu nehmen, so dass ihre Verbundenheit mit der Kirche bestehen bleibt. So ist für den Präsidenten denn auch wichtig, dass in jeder Kirchgemeinde das Sekretariat bestehen bleibt, als wichtige menschliche Anlaufstelle, gerade auch für ältere Menschen.

Warum hat man nicht bereits vorher mehr zusammen-gearbeitet im nachbarschaftlichen kirchgemeindlichen Umfeld? Es herrscht leider noch ein „Gärtchendenken“ in jeder Kirchgemeinde. Dabei wäre es sehr einfach, gerade bei einer intensiveren Zusammenarbeit bei den Liegenschaften, Sparpotential auszuloten, z.B. ein gemeinsamer Oeleinkauf oder Stellvertretungen. Man kann auch Anlässe gemeinsam erarbeiten, aber individuell durchziehen. So ist der Aufwand für die Organisation nur einmal da und es entstehen mehr Ressourcen für Anderes.

Aus der Versammlung wird auch moniert, dass gerne Menschen angetroffen werden bei Anlässen der Kirche oder an Gottesdiensten, dass dabei die Menschenmenge aber nicht zu groß werden sollte. „Heimat“ ist für viele kleinräumig.

Moni Müller erwähnt, dass das Bestreben da ist, alle Kirchen in den Dörfern zu belassen, damit die Beheimatung bestehen bleibt. Es bietet sich aber auch die Chance, bei gemeinsam erarbeiteten neuen Gefäßen, neue Menschen anzusprechen, die sich bisher von den traditionellen Angeboten nicht angesprochen fühlten, die mobiler und sich gewohnt sind, für einen Anlass die Gemeinde zu wechseln.

Gerade auch der kürzlich erfolgte Anlass „Dietlikon denkt“ war so ein Versuch, mit etwas anderen Themen andere Menschen anzusprechen – mit großem Erfolg, wie Christina Meile erwähnt. Es nahmen total 450 Menschen an allen Veranstaltungen des Anlasses teil.

Jürg Griesbach erwähnt diesbezüglich, dass die Erkenntnisse aus den Anlässen nicht ungenutzt verpuffen sollten, dass man aus dem Gehörten etwas machen sollte…

Daniel Stäheli stimmt zu, dass der Zugszwang zu einer Zusammenarbeit da sei. Aber Dietlikon denke, die Kirchenpflege denke, die Kirche denke - er sei gespannt, wie es weitergehe. Jede Veränderung bringe auch Positives. Er ist sehr froh, dass sich Dietlikon bereits so früh um dieses Thema kümmert.

Der Präsident erwähnt, dass Vertrautes loszulassen immer schwierig ist. Wie etwas dann wirklich sei, sehe man oft erst nach 20 bis 30 Jahren….

Aber vor der Diskussion der Synode vom 5. Juli zur Antwort des Kirchenrates ist es heute müßig, über eine Organisationsform zu beraten. Am 5. Juli entscheidet sich, wie die Strukturen künftig aussehen werden.

Auszug aus dem Protokoll KGV Dezember 2015

3. Mitteilungen

Stand Projekt Kirchgemeinde Plus
                                                                                               
Das Projekt KG + beschäftigt uns seit einiger Zeit, erklärt Präsident Thomas Rutz. Die Kirchgemeinde Dietlikon ist mit den Kirchgemeinden Bassersdorf, Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Wallisellen und Wangen Brüttisellen in engem Kontakt. Am 17. September 2015 haben sich Abgeordnete der jeweiligen Gemeinden zu einem ersten Treffen in Kloten getroffen.

Resultat dieses Treffens war, dass sich alle diese Gemeinden verbindlich zur Mitarbeit erklärten. Noch vor Weihnachten findet ein erstes Treffen statt. An diesem und den folgenden Treffen wird die Arbeitsgruppe diverse Szenarien erarbeiten und prüfen, in welcher Art ein Zusammengehen vorstellbar ist. Wir können uns diesem Prozess nicht verschliessen, unsere Kirchgemeinden verlieren kontinuierlich an Mitgliedern.

Nach dem Modell des Hauses mit einem gemeinsamen Dach, aber mit jeweils autonomen und eigenständigen Wohnungen (analog einer Stockwerkeigentümergemeinschaft) wird eine Zusammenarbeit geprüft. Wer zu welchen Schritten bereit ist, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Anlässlich der Synodalversammlung vom 24. November 2015 wurde der Bericht des Kirchenrates zum Thema KG+ von der Synode zurückgewiesen. Dies heisst nicht, dass das Projekt gebremst werden soll oder dass die Kirchgemeinden, die bereits den Weg der Zusammenarbeit bis hin zur Fusion beschreiten, etwa falsch liegen. Die Synode verlangt vom Kirchenrat verbindlichere Aussagen und Vorlagen sowie eine vermehrte Mitsprache beim Thema KG+.

Godi Hotz bittet darum, dass die Kirchenpflege die Mitglieder rechtzeitig informiert und auch einbezieht. MM antwortet, dass das ganz sicher geschehen wird, nur kann zum heutigen Zeitpunkt noch nichts Konkretes vermeldet werden. Aber die Basis wird ganz sicher mit einbezogen, sobald man weiss, wo hindurch es gehen wird. Schliesslich hat auch die Basis an der KGV das letzte Wort dazu, ergänzt der Präsident.

2014 Kirche in Bewegung

Seit dem Bekunden des Kirchenrates, die Kirchgemeinden müssten sich Richtung Fusion bewegen, sind bereits zwei Jahre vergangen.

Die Leitung und MitarbeiterInnen der Kirchgemeinde Dietlikon sind in Bewegung und haben neben internen Prozessen die Fühler nach Aussen ausgetreckt. Der Prozess läuft, braucht aber seine Zeit.

Parallel zu diesem Prozess wird versucht, anhand von neuen oder angepassten Angeboten Menschen anzusprechen, die zwar der Kirche zugewandt sind, aber aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht aktiv teilnehmen.

Aus den Mitteilungen der Kirchgemeindeversammlung vom 12. Juni 2013

Präsident Thomas Rutz verweist auf seinen Jahresbericht, in dem er seine Befürchtungen zum kirchenrätlichen Projekt „KirchgemeindePlus“ zum Ausdruck bringt.

Im April dieses Jahres war die Kirchenpflege an einer ersten Veranstaltung der Kantonalkirche zum Thema.

Die anfängliche Vorgabe des Kirchenrates, es dürfe keine Kirchgemeinden mit einer Mitgliederzahl unter 5000 mehr geben, gilt zum Glück nicht mehr. Es wären so alle Gemeinden im Bezirk ausser Bülach, Kloten, Bassersdorf und Wallisellen vom Fusionszwang betroffen gewesen.

Die Kirchgemeinde Dietlikon steht nicht schlecht da, was ihre Aktivitäten und auch die Finanzen/Steuereinnahmen betrifft. Doch auch Dietlikon ist vom Mitgliederschwund betroffen.

Das Motto ist, „lieber agieren als reagieren“, deshalb wird die Kirchenpflege mit Konvent und Mitarbeitern bald an einer Retraite das Thema vertieft betrachten.

An der KGV im Dezember hofft er, mehr zum Thema sagen zu können als heute. Der vorgegebene Zeithorizont von 4 Jahren für die Umsetzung ist kurz. Er wagt aber die Prophezeiung, dass es auch in 20 Jahren noch eine Kirchgemeinde Dietlikon geben wird.

Für die Kirchenpflege: Moni Müller, Aktuarin

 
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