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Jahreslosung

Gedanken zur Jahreslosung 2018


Bild von Stefanie Bahlinger (Birnbach Verlag)

Die Ambivalenz des Wassers
Wasser ist etwas Alltägliches! Wir, bei uns haben Wasser (noch) zur Genüge und wohl die wenigstens haben schon einmal wirklich bedrohlich an Durst gelitten. Jeder weiss, dass ohne Wasser kein Leben möglich ist.. Aus Wasser generieren wir Energie. Es ermöglicht den Transport von schweren Gütern und wir freuen uns an unzähligen Freizeitaktivitäten in/auf/unter Wasser. Gleichzeitig ist Wasser aber eine der grössten Bedrohungen des Lebens, die zu Vernichtungen und Zerstörungen führen. Viele wasserbedingten Umweltkatastrophen sind auf den Missbrauch der uns von Gott anvertrauten Güter zurückzuführen. Wasser ist somit einer der ambivalentesten Stoffe unseres Daseins. Wasser ermöglicht und vernichtet Leben gleichermassen.

Das „andere“ – lebendige Wasser von Gott
Das von Gott angebotene Wasser allerdings trägt das „Leben“ genuin in sich. Die zerstörerische Komponente entfällt gänzlich. Und es steht dem Menschen uneingeschränkt, „umsonst“ aus göttlicher, unversiegbarer Quelle zur Verfügung.
„Umsonst“, „gratis“ – diese Begriffe lassen uns aber vielleicht auch aufhorchen; kennen wir doch deren Zauberkraft. Die Werbung bedient sich ihrer häufig: Kaufen sie A und erhalten Sie gratis dazu B. Oder sammeln sie Punkte und sobald die Punktekarte voll ist, gibt’s gratis ein Plüschtier oder sonst etwas Unnützes. Aber der Reiz, etwas vermeintlich ohne Gegenleistung zu erhalten, ist gross. Das Wort „gratis“ oder „umsonst“ ist ein echter Lockvogel!

Biblische Lockvogelstrategie?
Es stellt sich also die Frage, ob nicht auch an dieses göttliche „umsonst“ eine versteckte Bedingung geknüpft ist. Verwendet auch der Schreiber der Offenbarung dieses Wort als Lockvogel?
Ja! Auch dieses „umsonst“ kann als Lockvogel verstanden werden, denn es verlockt den Menschen, auf das zu blicken, was wirklich zählt – und doch keinesfalls unnütz ist. Der Blick soll geweitet werden auf den neuen Himmel und die neue Erde (Off. 21,1-5) hin, auf den Ort hin, wo die reine Liebe wohnt. Eine Liebe, die nicht das eigene Glück , sondern das Glück der anderen sucht. Es ist der Ort, an dem es Wasser in Fülle gibt, weil keiner und keine die Ressourcen der anderen verbraucht, sondern nur das nimmt, was ihm und ihr gratis zur Verfügung gestellt wird. Die einzige Bedingung, die sich an den Empfang dieses im Überfluss sprudelnden Wassers knüpft, ist die Änderung der Blickrichtung. Der Blick des „alten“ Menschen richtet sich vordergründig auf das eigene Wohlergehen. Der neue
Mensch, der vom lebendigen Wasser getrunken hat, fokussiert nicht mehr nur auf den eigenen Vorteil, sondern auf die Gemeinschaft mit Gott. In dieser Gemeinschaft öffnet sich die selbstbezogene Innerlichkeit auf den Nächsten hin und äußert sich in den Taten der Liebe, die dazu beitragen, dass alle Menschen Zugang zu den irdischen und himmlischen Wasserquellen haben und somit der Durst auf dieser und in der zukünftigen Welt gestillt wird.

Möge die Verheißung der Jahreslosung uns dazu verlocken, die göttliche Quelle des lebendigen Wassers reichlich anzuzapfen und unsere Dankbarkeit auch im verantwortlichen Umgang mit den uns anvertrauten Wasserressourcen zu zeigen.

Pfrn. Christa Nater

 
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